Italien

Abruzzen
Die Region der Abruzzen liegt in Mittelitalien, an der Ostküste, „gegenüber“ Rom. Schon von altersher war dieser Bereich eine Brücke zwischen Nord und Süd und zwischen der östlichen Welt des Balkan und der römischen Welt. Und dennoch ist dieses Gebiet recht unbekannt geblieben, denn es war ein wirtschaftlich armes Land. Geprägt durch hohe Gebirgsketten, die fast an die 3000 m Höhe reichen und dem Küstenstreifen. Dazwischen fruchtbares Hügelland mit Weinbergen, Olivenhainen und Feldern. Und so ist die Natur auch der heutige Reichtum. Man hat wegen der einzigartigen Landschaft große Nationalparks ausgewiesen. Sage und schreibe etwa ein Drittel der Region ist Naturpark. Hier gibt es noch Adler, Bären, Wölfe usw. – Was uns als Reisenden vornehmlich interessiert ist die einzigartige Landschaft, die kulturellen Zeugnisse in den Städten und Klöstern, und der interessante Küstenstreifen. Auch Wanderreisen lassen sich hier hervorragend durchführen.

Sardinien
Das Innere dieser Insel, die Bergregion ist vom Massentourismus noch nicht erfasst. Deshalb ist es noch immer eine Besonderheit, diese herrliche Mittelmeerinsel zu besuchen. In der Welt bekannt sind die exklusiven Orte an der Costa Smeralda. Aber in Wirklichkeit ist dies nur ein kleiner Bruchteil. Auch andernorts wird man keine Hotelhochbauten finden, sondern in die Landschaft integrierte Ferienanlagen. Herrliche Küstenabschnitte wie die Costa del Sud oder die Costa Paradiso warten mit landschaftlichen Schönheiten auf den Besucher. Das Innere der Insel, die Seele Sardiniens, ist heute noch geprägt von Landwirtschaft und Viehzucht. Und hier findet man neben der Ruhe auch die mächtigen Steinbauten, die Nuragen und andere Zeugnisse einer alten und interessanten Kultur. Besonders schön ist es im Frühjahr, wenn sich das Land in einem bunten Blumenteppich badet. Dann sind Wanderreisen ein wirklicher Höhepunkt.

Sizilien
„Italien ohne Sizilien macht kein Bild in der Seele. Hier liegt der Schlüssel zu allem“ (J. W. von Goethe) Scharfsinnig erkannte unser Goethe auf seiner Reise, dass ohne die vielfältigen kulturellen Einflüsse, die über Sizilien ihren Weg in den Westen fanden, die abendländische Kultur wesentlich ärmer wäre. Sizilien, Land der Sonne, Mythen, Traditionen. Sizilien, ein Kreuzweg der Völker und Kulturen, wurde von Phöniziern, Griechen, Römern, Byzantinern, Muselmanen, Normannen, Hohenstaufern, Bourbonen beherrscht. Daher wird das Land mit Recht als archäologisches Museum Europas bezeichnet. Syrakus, Argigent, Segesta, Taormina sind erhabene Zeugen der hellenistischen Kultur. Mit diesen Stätten verbinden sich Erinnerungen an historische und mythische Gestalten: Plato, Cicero, Pindar, Archimedes, den aus Schillers Ballade bekannten Tyrannen Dionys, sowie Odyseuss u.v.a. Römischen Luxus lernt man auch heute noch kennen in den ausdrucksvollen Mosaiken der Villa Imperiale, während Sarazenen und Normannen Spuren ihrer Kultur in den mächtigen Domen und Palästen von Cefalu´, Monreale und Palermo hinterlassen haben. Dazu beeindrucken den Besucher Naturerlebnisse, wie man sie in Europa nicht mehr findet: der immer rauchende Ätna, von jedem Punkt der Insel sichtbar, endlose Apfelsinen- und Zitronenplantagen. Schon im Februar blühende Mandelbäume, das intensive Blau des Himmels und des Meeres und die eindrucksvollen Sonnenuntergänge.

Auch Sizilien eignet sich wunderbar für die Durchführung einer Wanderreise .

Norditalien
Möchten Sie nach Venedig, nach Verona? Oder besuchen Sie Pisa und die Toscana. Die interessanten Reiseziele von Italien kann man hier nicht alle aufzählen.