Malta

Der selbständige Inselstaat Malta, im Zentrum des Mittelmeeres, liegt ca. 100 km südlich von Sizilien und ca. 300 km östlich von Tunesien. Somit fast genau zwischen den zwei Kontinenten. Bedingt durch diese strategische und bedeutsame Lage hat Malta eine wechselvolle Geschichte erlebt. Nach den Phöniziern, Karthagern und Römern haben die Araber, Normannen, Staufer, die Malteser- Kreuzritter und die Engländer sichtbare Spuren und Zeugnisse ihrer Herrschaft hinterlassen.

Die kleine Inselgruppe bietet eine Vielzahl von alten Tempeln und Kultstätten aus der Frühphase menschlicher Besiedlung und damit aus einer der ältesten Kulturen Europas. Aus viel späterer Zeit sind schöne Kirchen, gewaltige Festungen und prächtige Paläste zu bestaunen.

Heute strahlt die Insel eine südländische-britische Atmosphäre aus. Das mediterrane Klima und die weltoffene, gastfreundliche Bevölkerung machen Malta zu einem sehr interessanten Reiseziel. Dies vor allem auch, wenn es in unseren Breiten Winter und kalt ist.

Die Inseln ist nicht groß. Deshalb werden die meisten Reisen dorthin mit der Dauer von einer Woche angeboten. In dieser Zeit kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen. Da ist zunächst die Hauptstadt Valletta mit seinem riesigen Naturhafen, in dem eine Hafenrundfahrt nicht fehlen sollte. In der alten Hauptstadt Medina, die „schweigende Stadt“ wie sie auch genannt wird, meint man sich zurückversetzt in das Mittelalter. Etliche hochinteressante Stätten aus prähistorischer Zeit vermitteln einen weitern Einblick. Und natürlich sollte ein Besuch auf der Nachbarinsel Gozo nicht fehlen.